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Die OSCAR®-Analyse von Marco WierschAnd the winner is? Filmpreise
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Freitag - 05. März 2010 - 19:00
In der Vergangenheit konnten wir an dieser Stelle schon bis zu 19 der 24 Kategorien vorhersagen und einigen Lesern helfen, ihre privaten Oscar®wetten zu gewinnen. Wir hoffen, dass uns ähnliches in diesem Jahr gelingt. Dank einer Menge sehr knapper Entscheidungen wird es jedoch nicht einfach. Gewählt werden die Oscars® (eigentlich: Academy Awards) von der Academy of Motion Picture Art and Science. In ihr sind über 5000 verdiente Filmschaffende aus aller Welt und von allen filmischen Berufsgruppen.
Bei den Nominierungen haben die Academy-Mitglieder jeder Berufsgruppe ihre eigenen Nominierten gewählt (Schauspieler z.B. alle Haupt- und NebendarstellerInnen). Zudem haben alle über die Kategorie Bester Film abgestimmt, in der dieses Jahr zum ersten Mal seit den 40ern statt der üblichen fünf zehn Filme nominiert wurden. Für die eigentlichen Oscars® durften dann alle Academy-Mitglieder in allen Kategorien abstimmen. Bei den Kurz-, Dokumentar- und fremdsprachigen Filmen allerdings nur, wenn sie nachweislich alle fünf Filme in Academy-Vorführungen gesehen haben.
Die diesjährigen Oscars® werden am Sonntag, den 7. März im Kodak-Theatre in Los Angeles verliehen. In Deutschland überträgt PRO 7 ab 1 Uhr nachts (Beginn der Preshow). Gastgeber sind Alec Baldwin und Steve Martin.
Bester Film (Best Film)
- Avatar
- The Blind Side
- District 9
- An Education
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Precious
- A Serious Man
- Up
- Up in the Air
Der Abend läuft auf ein Duell hinaus: Avatar vs. The Hurt Locker. Das megateure und –erfolgreiche Spektakel von James Cameron gegen das preiswerte, realistische Kriegsdrama seiner Ex-Frau Kathryn Bigelow. Der kleinere Film ist dabei inzwischen der Favorit. The Hurt Locker hat die meisten Kritikerpreise gewonnen, sowie die Preise der Produzenten- und Regiegilde. Avatar hingegen hat nur Preise von technischen Gilden und den nicht immer ganz ernst genommenen Golden Globe gewonnen. Aber kommt die Academy an den Hoffnungen von 98% des Fernsehpublikums vorbei, die dem erfolgreichsten Film aller Zeiten die Daumen drücken? In Lauerstellung liegt Quentin Tarantinos Inglourious Basterds, der den Preis der Schauspielergilde gewann und in den letzten Wochen immer häufiger als möglicher Überraschungssieger genannt wurde. Der vor einigen Wochen noch favorisierte Up in the Air ist ein bisschen aus dem Blickfeld geraten und dürfte keine Chance mehr auf einen Sieg haben. Das gleiche gilt für „Precious“ und erst recht für die übrigen fünf Filme, die sicher ihre Qualitäten haben, in einem anderen Jahr aber nicht nominiert worden wären.
MEIN TIPP: THE HURT LOCKER
Beste Regie (Best Director)
- Kathryn Bigelow - The Hurt Locker
- James Cameron - Avatar
- Lee Daniels - Precious
- Jason Reitman - Up in the Air
- Quentin Tarantino - Inglourious Basterds
Als hohe Favoritin gilt Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“. Es wäre ein historischer Moment, wenn sie tatsächlich als erste Frau den Oscar® für die Beste Regie gewinnt. James Cameron ließ bereits schon ausrichten, dass er zwar gerne den Oscar® für den Besten Film gewinnen würden, Beste Regie aber an Bigelow gehen sollte.
MEIN TIPP: KATHRYN BIGELOW - THE HURT LOCKER
Bester Hauptdarsteller (Best Actor in a Leading Role)
- Jeff Bridges - Crazy Heart
- George Clooney - Up in the Air
- Colin Firth - A Single Man
- Morgan Freeman - Invictus
- Jeremy Renner - The Hurt Locker
Hoher Favorit ist Jeff Bridges für seine Rolle als alkoholkranker Folkmusiker in dem kleinen Film„Crazy Heart“, für den er auch schon den Golden Globe und den Preis der Schauspielergilde gewonnen hat. Seine Kokurrenten: George Clooney als Vielflieger, Morgan Freeman als Nelson Mandela, Jeremy Renner als draufgängerischer Bombenentschärfer und Colin Firth im Schwulen-Drama „A Single Man“ (nicht zu verwechseln mit „A Serious Man“).
MEIN TIPP: JEFF BRIDGES – CRAZY HEART
Beste Hauptdarstellerin (Best Actress in a Leading Role)
- Sandra Bullock - The Blind Side
- Helen Mirren - The Last Station
- Carey Mulligan - An Education
- Gabourey Sidibe - Precious
- Meryl Streep - Julie & Julia
Das spannendste Rennen in den vier Schauspieler-Kategorien. Lange galt ein Sieg von Meryl Streep, die trotz 13 Oscar®-Nominierungen (Schauspieler-Rekord) nur zu Anfang ihrer Karriere zweimal gewinnen konnte, als ausgemachte Sache. Für ihre Rolle als exzentrische Starköchin Julia Childs hätte sie den Oscar® sicher auch verdient. Doch seit die Schauspieler-Gilde stattdessen die beliebte Sandra Bullock für ihre Mutterrolle in dem Footballer-Drama „The Blind Side“ ausgezeichnet hat, gilt sie als hohe Favoritin. Derweil sind auch die beiden Newcomerinnen Carey Mulligan und Gabourey Sidibe nicht chancenlos. Einzig Helen Mirren, die vor ein paar Jahren als The Queen den Oscar® erhalten hat, wird ihn für ihre Rolle als Ehefrau von Leo Tolstoi wohl sicher nicht bekommen.
MEIN TIPP: SANDRA BULLOCK – THE BLIND SIDE
Bester Nebendarsteller (Best Actor in a Supporting Role)
- Matt Damon - Invictus
- Woody Harrelson - The Messenger
- Christopher Plummer - The Last Station
- Stanley Tucci - The Lovely Bones
- Cristoph Waltz - Inglourious Basterds
Der 80jährige Christopher Plummer, der für seine Rolle als Leo Tolstoi seine erste Nominierung überhaupt bekommen hat; Matt Damon als Kapitän des Südafrikanischen Rugby-Teams, der im Auftrag von Nelson Mandela Weltmeister werden soll; Woody Harrelson als Überbringer von Todesnachrichten bei Irakkriegsoldaten; Stanley Tucchi als pädophiler Serienmörder: sie alle haben dieses Jahr kaum Chancen auf einen Oscar®. Haushoher Favorit ist der Wiener Schauspieler Christoph Waltz, bislang zumeist in deutschen Fernsehserien zu sehen, der in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ den sprachbegabten, hochintelligenten SS-Mann Hans Landa mit einer bösartigen Freude spielt, für die er schon einen Haufen wichtiger Filmpreise eingesammelt hat.
MEIN TIPP: CHRISTOPH WALTZ – INGLOURIOUS BASTERDS
Beste Nebendarstellerin (Best Actress in a Supproting Role)
- Penelope Cruz - Nine
- Vera Farmiga – Up in the Air
- Maggie Gyllenhaal – Crazy Heart
- Anna Kendrick – Up in the Air
- Mo’Nique - Precious
Auch hier gibt es eine haushohe Favoritin: Die Rapperin Mo`Nique, die bereits massig Preise für ihre Rolle als bösartige Mutter von „Precious“ bekommen hat. Penelope Cruz, Vera Farmiga und Maggie Gyllenhaal, die toll spielen, in ihren Filmen aber alle hauptsächlich die Geliebte des Helden sind, dürften leer ausgehen. Ebenso die zweite „Up in the Air“-Frau Anna Kendrick, auch wenn ihr für ihre Rolle als aufstrebende Karrieristin noch am ehesten eine Überraschung zugetraut würde.
MEIN TIPP: MO’NIQUE - PRECIOUS
Bester Originaldrehbuch (Best Original Screenplay)
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- The Messenger
- A Serious Man
- Up
James Camerons Drehbuch für Avatar wurde von den Drehbuchautoren (wie einst Titanic) nicht nominiert. Dei Entscheidung dürfte sehr knapp zwischen dem inhaltlich originellen und sprachverliebten Inglourious Basterds und dem spannenden und präzise recherchierten The Hurt Locker fallen.
MEIN TIPP: THE HURT LOCKER
Bestes Drehbuch nach einer Vorlage (Best Adapted Screenplay)
- District 9
- An Education
- In the Loop
- Precious: Based on the Novel “Push” by Sapphire
- Up in the Air
Als Favorit gilt Up in the Air. Doch ganz chancenlos ist wohl keiner der übrigen Nominierten. Besonders die britische Polit-Satire In the Loop wird hochgelobt, aber es ist fraglich, ob überhaupt genug Academy-Mitglieder diesen kleinen Film gesehen haben.
MEIN TIPP: UP IN THE AIR
Beste Kamera (Best Cinematography)
- Avatar
- Harry Potter and the Half-Blood Prince
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Das weiße Band
Auch hier könnte die Entscheidung zwischen den künstlichen Kamerawelten von Avatar und den realistischen Irakbilder von The Hurt Locker fallen. Aber auch die erlesene schwarz-weiß Fotographie des Österreichers Christian Berger für Das weiße Band könnte ausgezeichnet werden.
MEIN TIPP: DAS WEISSE BAND
Bester Schnitt (Best Editing)
- Avatar
- District 9
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Precious: Based on the Novel “Push” by Sapphire
In den letzten Jahren war es häufig so, dass der Sieger in dieser Kategorie auch den Oscar® als Besten Film gewann. Tatsächlich ist der Favorit für den Besten Schnitt dieses Jahr The Hurt Locker, knapp gefolgt von Avatar, mit Außenseiterchancen für Inglourious Basterds; also genau wie für Besten Film.
MEIN TIPP: THE HURT LOCKER
Beste Spezialeffekte (Best Special Effects)
- Avatar
- District 9
- Star Trek
Wohl der am wenigsten umstrittenste Oscar® des Abends.
MEIN TIPP: AVATAR
Beste Ausstattung (Best Art Direction)
- Avatar
- The Imaginarium of Doctor Parnassus
- Nine
- Sherlock Holmes
- The Young Victoria
Vielleicht muss man sich hier mal einen neuen deutschen Begriff ausdenken, denn real ausgestattet (oder gar gebaut) wurde bei Avatar nicht besonders viel. Dennoch wird das Filmspektakel aus der fantastischen Welt Pandora wohl zurecht für die beste Art Direction ausgezeichnet.
MEIN TIPP: AVATAR
Bestes Make-Up (Best Make-Up)
- Il Divo
- Star Trek
- The Young Victoria
Da Aliens schwieriger zu schminken sind als britische Königinnen und italienische Politiker, sollte sich Star Trek durchsetzen.
MEIN TIPP: STAR TREK
Beste Kostüme (Best Costume Design)
- Bright Star
- Coco before Chanel
- The Imaginarium of Doctor Parnassus
- Nine
- The Young Victoria
Für ihre prächtigen Variationen der Mode vom Beginn des viktorianischen Zeitalters gilt Designerin Sandy Powell als Favoritin.
MEIN TIPP: THE YOUNG VICTORIA
Bester Tonschnitt (Best Sound Editing)
- Avatar
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Star Trek
- Up
Als Favorit gilt Avatar. Wenn The Hurt Locker in dieser Kategorie gewinnt, dürfte ihm der Preis als Bester Film kaum zu nehmen sein.
MEIN TIPP: AVATAR
Best Ton ( Best Sound Mixing)
- Avatar
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Star Trek
- Transformers: Revenge of the Fallen
Hier gilt eigentlich das gleiche wie beim Besten Ton. Da aber der Sound viel zur atemlosen Spannung von The Hurt Locker beiträgt, könnte ich mir vorstellen, dass er in dieser Kategorie ein paar Stimmen mehr bekommt als Avatar.
MEIN TIPP: THE HURT LOCKER
Beste Musik (Best Music – Original Score)
- Avatar
- Fantastic Mr. Fox
- The Hurt Locker
- Sherlock Holmes
- Up
Als Favorit gilt die verspielte Musik von Up. Der in Hollywood lebende Deutsche Hans Zimmer dürfte für Sherlock Holmes erneut leer ausgehen.
MEIN TIPP: UP
Bester Filmsong (Best Music – Original Song)
- „Almost there“ aus The Princess and the Frog
- „Down in New Orleans“ aus The Princess and the Frog
- „Loin de Paname“ aus Paris 36
- „Take it all“ aus Nine
- „The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)“ aus Crazy Heart
Die beiden Songs aus dem Disney-Film The Princess and the Frog sind swingende Randy Newman-Varianten des New Orleans-Sounds; Take it all ist eine erotisch aufgeladene Bombast-Musical-Nummer. Loin de Paname aus dem weitgehend unbekannten französischen Film Paris 36 klingt wie ein Chanson, den man schon ewig zu kennen meint - was nicht das schlechteste ist. Den Oscar® wird aber wohl das zärtlich-melancholische Country-Stück von dem Mann mit dem schönen Namen T-Bone Burnett gewinnen.
MEIN TIPP: THE WEARY KIND (THEME FROM CRAZY HEART) AUS CRAZY HEART
Bester Animationsfilm (Best Animated Feature Film)
- Coraline
- Fantastic Mr. Fox
- The Princess and the Frog
- The Secret of Kells
- Up
Seit dieser Preis bei den Oscars® vergeben wird, ging er meist an die Firma Pixar für ihre hervorragend geschriebenen Computeranimationen (a la Finding Nemo). Die ersten Minuten ihres neuesten Werks Up, in denen die Beziehung eines Paares über 50 Jahre wortlos zusammengefasst wird, sind erneut sehr berührend. Auch wenn der Film danach den hohen Pixar-Qualitätsstandard nicht immer hält, gilt er trotz starker Konkurrenz als Favorit für die Oscars®. Wenn ein anderer Film Außenseiterchancen hat, dann wohl am ehesten „The Fantastic Mr. Fox“.
MEIN TIPP: UP
Bester animierter Kurzfilm (Best Animated Short)
- French Toast
- Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty
- The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte)
- Logorama
- A Matter of Loaf and Death
Favorit ist der neue Wallace and Grommit-Knetfilm A Matter of Loaf and Death. Außenseiterchancen dürfte der fast nur aus Logos zusammengesetzte Actionfilm Logorama haben. Aber auch die übrigen drei Computeranimationskomödien sind nicht chancenlos.
MEIN TIPP: A MATTER OF LOAF AND DEATH
Bester Real-Kurzfilm (Best Live Action Short)
- The Door
- Instead of Abracadabra
- Kavi
- Miracle Fish
- The New Tenants
Hier geht es um die Nachwirkungen von Tschernobyl (The Door), einen Möchtegern-Magier und seinen Vater (Abracadabra), einen indischen Kinderarbeiter (Kavi), das ungewöhnliche Geburtstagsgeschenk eines achtjährigen Jungen (Miracle Fish) und die unheimliche Geschichte eines Apartments (New Tenants).
MEIN TIPP: THE DOOR
Bester Fremdsprachiger Film (Best Foreign Language Film)
- Ajami aus Israel
- El Secreto de sus Ojos aus Argentinien
- The Milk of Sorrow aus Peru
- Un Prophète aus Frankreich
- Das Weisse Band aus Deutschland
Im Gegensatz zu allem, was wir in deutschen Medien hören, gilt nicht der deutsche Golden Globe-Gewinner Das weiße Band als Favorit in dieser Kategorie, sondern das argentinische Gerichtsdrama aus der Pinochet-Ära EL SECRETO DE SUS OJOS. Chancen haben sich auch der französische Gefängnisfilm UN PROPHÈTE und der israelische AJAMI über ein Viertel in Jaffa, in dem Juden, Muslime und Christen zusammenleben. Einzig das peruanische Vergewaltigungs-Drama hat trotz letztjährigem Berlinale-Gewinn wohl keine Chance.
MEIN TIPP: EL SECTRETO DE SUS OJOS
Bester Dokumentarfilm (Best Documentary)
- Burma VJ
- The Cove
- Food, Inc.
- The Most Dangerous Man in America: Daniel Ellsberg and the Pentagon Papers
- Which Way Home
Kaum zu sagen, wer hier gewinnen wird. Als Favorit gilt die engagierte Anti-Delphinschlachtungsdoku The Cove, die wundervoll emotional ist und in Japan schon einiges verändert hat. Aber auch die anderen Filme klingen so emotional und engagiert, dass man ihnen einen Sieg zutrauen könnte: Food Inc., in dem es um Schweinerein der Lebensmittel-Industrie geht. Burma VJ, der in Birma unter Lebensgefahr mit Handykameras gefilmt wurde. The Most Dangerous Man in America, in dem es um einen Pentagon-Mitarbeiter geht, der auf dem Höhepunkt des Vietnam-Krieges beweisen konnte, dass die damals letzten fünf US-Präsidenten das Volk systematisch über Vietnam belogen hatten. Und Which Way Home, der Migrantenkinder auf ihrem illegalen Weg von Mexiko in die USA begleitet.
MEIN TIPP: THE COVE
Bester Dokumentar-Kurzfilm (Best Documentary Short)
- China’s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province
- The Last Campaign of Govenor Booth Gardner
- The Last Truck: Closing of a GM Plant
- Music by Prudence
- Rabbit à la Berlin
Es geht um Erdbeben-Nachwirkungen (China’s Unnatural Disaster), Alzheimer und Sterbehilfe (Booth Gardner), Arbeitslosigkeit (Last Truck), einen Musiker aus Simbabwe (Music by Prudence) und Hasen im Schatten der Berliner Mauer (!).
MEIN TIPP: CHINA`S UNNATURAL DISASTER: THE TEARS OF SICHUAN PROVINCE
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